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Kennst Du das Gefühl, dass Deine Energie einfach verschwunden ist? Kennst Du das Gefühl, dass Deine Energie einfach verschwunden ist?

Kennst Du das Gefühl, dass Deine Energie einfach verschwunden ist?

Kennst Du das Gefühl, dass Du eigentlich so viel erledigen möchtest — aber innerlich einfach leer bist?

Du schaust auf Deine To-do-Liste.
Du weißt, was alles ansteht.
Und trotzdem fühlt sich jeder kleine Schritt plötzlich riesig an.

Vielleicht erinnerst Du Dich manchmal an Deine Kindheit zurück. An diese Zeit, in der Du scheinbar unendlich viel Energie hattest. Du bist gerannt, hast gespielt, gelacht, geträumt — ohne darüber nachzudenken, ob Du „genug Kraft“ dafür hast.

Und heute?

Heute möchtest Du Dich manchmal einfach nur hinlegen. Schlafen. Die Welt kurz leiser drehen.

Du funktionierst.
Du erledigst.
Du machst weiter.

Aber tief in Dir spürst Du vielleicht:
Ich lebe gerade gar nicht richtig. Ich halte nur irgendwie durch.

Und genau da beginnt oft die Frage:
Wo ist meine Lebensenergie eigentlich geblieben?

Einer meiner größten Energieräuber: mein Handy

Ich habe für mich bemerkt, dass einer meiner stärksten Energieräuber mein Handy ist.

Vor allem morgens.

Wenn ich direkt nach dem Aufwachen zum Handy greife, fühlt es sich manchmal so an, als würde mir sofort etwas entzogen werden. Meine Ruhe. Meine Klarheit. Meine Energie.

Vielleicht kennst Du Harry Potter. Dort gibt es die Dementoren — Wesen, die den Menschen jede Freude, Wärme und Lebenskraft aussaugen.

So fühlt sich mein Handy manchmal für mich an.

Ein kurzer Blick auf Nachrichten.
Dann Social Media.
Dann E-Mails.
Dann Vergleiche.
Dann Gedanken wie: „Ich müsste noch…“, „Ich bin zu spät…“, „Alle anderen schaffen so viel mehr…“

Und plötzlich beginnt der Tag nicht mit mir.
Sondern mit allem da draußen.

Kennst Du das auch?

Wie ich versuche, meine Energie zurückzuholen

Ich versuche gerade, morgens nicht mehr direkt ans Handy zu gehen.

Nicht perfekt. Nicht jeden Tag.
Aber immer bewusster.

Stattdessen schenke ich mir zuerst ein paar Minuten für mich:

manchmal eine kurze Meditation von 5 Minuten,
manchmal eine sanfte Yogasession von 10 Minuten,
ein ruhiges Frühstück,
vielleicht ein paar Seiten in einem Buch,
oder einfach einen warmen Tee in Stille.

Ich liebe es auch, morgens in mein 6-Minuten-Tagebuch zu schreiben und mir bewusst zu machen, wofür ich dankbar bin.

Das klingt vielleicht klein. Fast zu einfach.

Aber manchmal sind es genau diese kleinen Dinge, die uns wieder mit uns selbst verbinden.

Wir dürfen aufhören, uns ständig einzureden, dass wir keine Energie haben

Ich weiß, wie plump dieser Satz klingen kann:

„Entscheide Dich einfach für mehr Energie.“

Und trotzdem glaube ich, dass etwas Wahres darin liegt.

Denn oft erzählen wir uns über Wochen, Monate oder sogar Jahre dieselbe Geschichte:

„Ich habe keine Energie.“
„Alles ist zu viel.“
„Ich bin so müde.“
„Ich schaffe das alles nicht.“
„Mir wächst alles über den Kopf.“

Und irgendwann wird dieser Satz zu unserer inneren Wahrheit.

Unser Umfeld bestätigt es vielleicht sogar. Alle sind gestresst. Alle sind müde. Alle sagen, dass gerade alles zu viel ist.

Und so entsteht ein Kreislauf aus Erschöpfung, negativen Gedanken und alten Glaubenssätzen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass echte Erschöpfung einfach „weggedacht“ werden kann. Manchmal braucht unser Körper Ruhe, Unterstützung, Schlaf, Abstand oder auch medizinische Abklärung.

Aber manchmal dürfen wir auch liebevoll prüfen:

Welche Geschichte erzähle ich mir jeden Morgen über meine Energie?

Ein neuer Gedanke am Morgen

Ich habe bemerkt, dass sich etwas verändert, wenn ich morgens aufwache und mir bewusst sage:

Heute darf ich Energie haben.
Heute starte ich liebevoll in meinen Tag.
Heute muss ich nicht sofort funktionieren. Ich darf erst bei mir ankommen.

Wenn ich nach dem Aufstehen etwas tue, das mir guttut — Yoga, Meditation, Lesen, Tee trinken oder einfach ein paar tiefe Atemzüge — dann fühlt sich mein Tag anders an.

Nicht perfekt.
Nicht plötzlich magisch leicht.
Aber bewusster.

Ich starte nicht mehr im Außen.
Ich starte bei mir.

Und genau das verändert etwas.

Vielleicht ist Lebensenergie nicht etwas, das wir irgendwo suchen müssen.
Vielleicht ist sie etwas, zu dem wir langsam zurückkehren dürfen.

Mit kleinen Entscheidungen.
Mit liebevollen Routinen.
Mit weniger Reizüberflutung.
Mit mehr Stille.
Mit mehr Bewusstsein.

Und vielleicht beginnt es morgen früh schon mit einer einzigen Frage:

Was schenkt mir heute Energie — bevor ich sie wieder an alles andere abgebe?

Probier es gerne einmal aus.
Nur für einen Morgen.

Bevor Du Dein Handy nimmst, nimm erst einmal Dich selbst wahr.
Atme.
Spüre Deinen Körper.
Trinke Deinen Tee.
Schreib drei Dinge auf, für die Du dankbar bist.

Und dann beobachte, ob sich etwas verändert.

Es muss nicht immer die große Veränderung sein.

Manchmal reicht ein kleiner Moment am Morgen.
Ein bewusster Atemzug.
Ein paar Minuten ohne Handy.
Ein warmer Tee in Stille.
Eine kurze Meditation.
Ein Gedanke, der Dich stärkt, anstatt Dich kleinzumachen.

Denn unser Leben besteht nicht nur aus den großen Entscheidungen.
Es ist eine Aneinanderreihung kleiner Momente.

Und wenn wir beginnen, diese kleinen Momente wieder liebevoller, bewusster und nährender zu gestalten, verändert sich nach und nach unser ganzes Leben.

Vielleicht wird nicht sofort alles leichter.
Aber vielleicht entsteht jeden Tag ein kleines bisschen mehr Ruhe.
Ein kleines bisschen mehr Kraft.
Ein kleines bisschen mehr Lebensfreude.

Und irgendwann merkst Du:

Nicht Dein ganzes Leben musste sich auf einmal verändern.
Du durftest nur anfangen, die kleinen Momente wieder schöner zu machen.

Denn wenn Du viele wundervolle kleine Momente sammelst, wird daraus irgendwann ein wundervolles ganzes Leben.

Deine Jasmin

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